Geben Sie der zu fotografierenden Person genügend Raum, wo sie auf dem Bild hinschauen kann. Dazu dient die Drittelregel, welche zum Bildaufbau dient. Die Drittelregel unterteilt ein Bild sowohl senkrecht als auch waagerecht in drei Teile. Jetzt kann das Motiv auf eine Seit des Bildes gestellt werden.

Es stellt sich jetzt die Frage, auf welche Seite sollte das Motiv am besten stehen, rechts oder links?
Die Antwort: Es spielt keine Rolle. Jedoch ist es grundsätzlich wichtig, wenn die zu fotografierende Person in die Richtung blickt oder der Kopf in diese Richtung zeigt der gegebüberlegende Seite des Freiraums. Und zwar so, dass die Person in den Freiraum hinein blickt.

Der Grund dafür ist, wenn eine Person ein Bild mit einer Person betrachtet, wo die Person in die eine oder andere Richtung schaut, auch ihre Augen in diese Richtung gezogen werden. Damit gibt man der Person auf dem Bild etwas Raum wo sie hinschauen kann. Das schafft eine auf eine natürliche Art und Weise, wie der Bildbetrachter auch in das Foto einfließen kann.

Schon eine leichte Kopfdrehung kann mit dieser Technik effektiv gerahmt werden.

Die Regel brechen
Das Brechen dieser Regel führt zu interessanten Bilder. Sie wirken aber meist nicht so ästhetisch ansprechend und können dazu führen, dass sich die Betrachter des Fotos iritiert fühlt. Aber diese Art von Reaktion auf Fotos kann auch explizit so gewünscht sein.